Entdeckung mysteriöser Strukturen im Universum

28. September 2061

Auf einer Kosmologie-Konferenz in Helsinki hat Enio Jenni I gestern wie angekündigt seine Entdeckung mysteriöser Strukturen im Universum vorgestellt. Demnach enthalte die sogenannte dunkle Materie „Strukturen, die in der Natur oder in natürlichen Prozessen nicht zu erwarten“ seien. Die Wahrscheinlichkeit eines natürlichen Ursprungs dieser Strukturen sei „vielmehr extrem gering“.

„Vorbilder aus Sprache, Musik oder anderen kulturellen Elementen“

Während er seine Vermutungen mit Grafiken und Animationen verdeutlichte, wurde er konkreter: „Manchmal hatte ich den Eindruck, als wären die Anordnungen nach Vorbildern aus Sprache, Musik oder anderen kulturellen Elementen entstanden.“ Immer wieder sei er auf „diese unregelmäßigen, aber harmonischen Strukturen im Universum“ gestoßen.

Seit vielen Jahren ist im net eine sehr detaillierte Kartographie der dunklen Materie verfügbar. Ermöglicht wurde dies durch die sechs „Big Six“ genannten Weltraumteleskope, mit denen auch Gravitationswellen messbar sind. Die nicht sichtbare Masse des Universums ist aber auch durch die „Big Six“ nur indirekt zu beobachten, zum Beispiel durch den sogenannten Gravitationslinseneffekt, bei dem Licht durch Gravitation abgelenkt wird.

14 Jahre lang wurden entsprechende Daten aufgezeichnet und parallel berechnet. Entstanden ist ein Modell der dunklen Materie in einer Auflösung, deren Genauigkeit Kosmologen weltweit begeistert. 200 Yottabyte Aufzeichnungs- und Berechnungsdaten enthält die DMXIII-Database bereits. Die Datenmenge übertrifft das Hundertmilliardenfache aller jemals geschriebenen Bücher der Welt.

Diese für die Öffentlichkeit zugänglichen Daten bildeten die Grundlage für die Forschungen des Schweizers. Mehrere Wissenschaftler haben bereits eine Analyse der Beobachtungen angekündigt.

Empfangen und veröffentlicht: 28. September 2016


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