Radikale Tierschutzorganisationen

EUropäer billigen tödlichen Anschlag radikaler Tierschützer

12. Oktober 2061

Die Mehrheit der EUropäer unterstützt die radikale Tierschutzorganisation InnocenceAnimal (InAn) auch nach der folgenschweren Attacke auf die coom-Center. 44600 Personen aus allen Ländern der Europäischen Union haben sich an einem vom Netzwerk EUropa in Auftrag gegebenen e-normierten netpoll beteiligt.

Die Frage „Befürworten Sie die Aktionen der Tierschutzorganisation InnocenceAnimal“ beantworteten 56 Prozent der Teilnehmer mit „ja“ oder „eher ja“. Damit ist die Unterstützung für die radikalen Tierschützer nach den beiden Todesfällen lediglich um vier Prozent zurückgegangen.

Mit der Parole „Tierleben gegen Menschenleben“ hatte InAn vor drei Wochen EUropas Bürger vor dem Verzehr von Echtfleisch gewarnt. Die finanzstarke Schwesterorganisation der Natural-Born-Front kündigte Aktionen an, die „die Gesundheit von Fleischfressern beeinträchtigen könnten“. Sie wies darauf hin, dass nicht einmal Metzger Echtfleisch von Synthmeat oder anderem Fleischersatz unterscheiden könnten. Echtfleischkonsum sei damit „pure Provokation ignoranter Tierfeinde“.

„Radikaler Tierschutz, der Tierleben über Menschenleben stellt, beraubt sich jeglichem Respekt und damit seiner Daseinsberechtigung“

Eine Woche nach dieser Ankündigung musste coom zahlreiche Echtfleischchargen wegen Salmonellenbelastungen zurückrufen. Trotz dieser größten Rückrufaktion in der europäischen Lebensmittelgeschichte ist es zu hunderten Erkrankungen in vielen Ländern gekommen. Nachdem sich InAn am letzten Freitag zum Anschlag auf die coom-Center bekannt hatte, wurden in Spanien zwei Todesfälle als direkte Folge der Attacke bestätigt.

coom ist das letzte große Handelsunternehmen, das Echtfleisch im Einzelhandel vertreibt. Die meisten Echtfleischkonsumenten beziehen die Erzeugnisse in neutralen Paketen über das net. „Radikaler Tierschutz, der Tierleben über Menschenleben stellt, beraubt sich jeglichem Respekt und damit seiner Daseinsberechtigung“, kritisierte ein coom-Sprecher gestern. Der Verkauf von Echtfleisch werde zur Disposition gestellt, wenn die Verantwortlichen der Verbrechen nicht zur Rechenschaft gezogen werden würden.

Empfangen und veröffentlicht: 12. Oktober 2016


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