Quantenmechanik

1:0 für das Schicksal: Quantenmechanische Sensation stellt Zufall infrage

12. September 2061

Die britische Physikerin Matryoshka Murphy I hat gestern eine neue quantenmechanische Theorie veröffentlicht. Gemeinsam mit der deutschen Mathematikerin Hannah Lang 8 entwickelte sie die Murphy-Lang-Interpretation.

Die Veröffentlichung hat bereits weltweit für Aufregung unter Wissenschaftlern gesorgt. Es bleibt zwar bei der Problematik, Ereignisse im Größenbereich von Atomen nicht exakt berechnen zu können. Nach der Murphy-Lang-Interpretation sind quantenmechanische Vorgänge aber deterministisch, also eindeutig festgelegt.

„Rationale Verknüpfung aktueller Forschungsergebnisse“

Diese Annahme weicht radikal von der vorherrschenden Lehrmeinung des Zufalls auf dieser Ebene ab. Manchmal wurde auf Grundlage dieser Lehrmeinung sogar gegen eine schicksalhafte Vorbestimmung des Lebens argumentiert.

„Im Prinzip basiert unser Ansatz nur auf einer rationalen Verknüpfung aktueller Forschungsergebnisse“, erläuterte die theoretische Physikerin. Sie verwies vor allem auf Messungen im indischen Teilchenbeschleuniger Sagar X. Neue theoretische Ansätze hatten hier Experimente zur Folge, die zunächst belächelt worden waren.

Immer mehr Beobachtungen im Sagar X widersprachen allerdings wichtigen Teilen der Kopenhagener Deutung. Eine Alternative zu dieser seit über 100 Jahren dominierenden Interpretation war daher bereits erwartet worden.

„Die beiden Physikerinnen stellen Zufall und Schicksal auf den Kopf und misstrauen quantenmechanischen Atommodellen.“

Kaum erwartet wurde jedoch eine Theorie, der eine deterministische Dynamik zugrunde liegt. So ist sich der chinesische Physik-Nobelpreisträger Feng Si sicher: „Die Lunte brennt. Einige werden den Knall früher hören, andere später.“

Der kanadische Physiker Carter Butterfield erklärte: „Die beiden Physikerinnen stellen Zufall und Schicksal auf den Kopf und misstrauen quantenmechanischen Atommodellen.“ Matryoshka Murphy sei längst imstande, in die großen Fußstapfen ihres Vaters zu treten.

Der Physiker sieht in ihrer Arbeit wichtige Impulse zur Lösung aktueller Probleme der Quantenmechanik. „Allein der neue Ansatz zur Berechnung quantenmechanischer Systeme wird die Wissenschaft befeuern.“

Empfangen und veröffentlicht: 12. September 2016


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