Flugzeug über London

Tote und Verletzte bei Notlandung in London

30. September 2061

Bei der Notlandung einer Passagiermaschine auf dem Flughafen London qomtain sind gestern 14 Menschen getötet und 360 verletzt worden. An Bord der Forrest 210 befanden sich 1342 Passagiere und 38 Crewmitglieder.

Nach Augenzeugenberichten seien bei der Landung zunächst die Reifen in Brand geraten und wenig später das gesamte Fahrwerk. Das Flugzeug ist neben der Landebahn zum Stehen gekommen.

„Die Vorkommnisse im Vorfeld des Unglücks erinnern an das Jahr 2028“

Über die Umstände, die zur Notlandung führten, gibt es bisher keine gesicherten Erkenntnisse. Ein Sprecher der britischen Flugsicherung hat jedoch Meldungen von sogenannten Geisterjets bestätigt. Demnach zeigte das Flugsicherungssystem dutzende Flugobjekte an, die nicht existierten. „Die Vorkommnisse im Vorfeld des Unglücks erinnern an das Jahr 2028“, sagte der Sprecher.

Er sprach damit Europas größte Luftfahrtkatastrophe an. Terroristen hatten damals die Tatsache genutzt, dass Flugbewegungen unverschlüsselt übertragen wurden. Es existierten net-Seiten, über die Flugpositionen für jeden in Echtzeit abrufbar waren. Die Angreifer schleusten die Positionsdaten hunderter, nicht existierender Flugobjekte in das System ein. Betroffen waren Flughäfen in London, Paris, Amsterdam und Madrid. Das ausgelöste Chaos führte zur Kollision von zwei Passagiermaschinen. Außerdem kam es zu fünf Notlandungen. Insgesamt forderte der Terroranschlag 940 Todesopfer.

Derzeit wird überprüft, ob das aktuelle Unglück ebenfalls auf eine Manipulation des Flugsicherungssystems zurückzuführen ist. Gegenstand der Untersuchungen ist auch, wie die Manipulation erfolgen konnte, obwohl seit 2029 Flugbewegungen grundsätzlich verschlüsselt übertragen werden. Erste Ergebnisse sollen am Sonntag auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden.

Empfangen und veröffentlicht: 30. September 2016


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