Musikalische Entdeckung in Dunkler Materie

Spektakuläre Entdeckung: Forscher finden Musik im All

17. Oktober 2061

US-Wissenschaftler haben in der dunklen Materie des Universums Muster entdeckt, die identisch sind mit Tonfolgen aus Klaviersonaten. Am 28. September hatte der Schweizer Mathematiker Enio Jenni I die Entdeckung mysteriöser Strukturen im Universum vorgestellt. Seitdem suchen Wissenschaftler weltweit nach Ursachen für die auf Viele nicht natürlich wirkenden Muster in den Daten.

Der US-Kosmologe Roderick Birch hatte bereits vor einer Woche erklärt, dass er nie zuvor Phänomene der Natur beobachtet habe, die ihn so intensiv an menschliche Konstrukte erinnerten. Gestern präsentierte er auf einer Pressekonferenz in Boston eine „beispiellose Entdeckung“. Das Modell der dunklen Materie habe er in das Tonsystem westlicher Musik umgerechnet. Unauffällige Bereiche der resultierenden Notationen seien anschließend durch einen Algorithmus herausgefiltert worden.

„Ich habe keine These, nicht einmal einen Anfangsverdacht für die Ursache der Musik im All“

Die daraus hervorgehende „beachtliche Menge an Notenwerten“ habe er dem Musikwissenschaftler Mervyn Conway vorgelegt, mit dem er fortan zusammenarbeitete. Nach einigen „intensiven Tagen“ habe Conway in den Daten Notenfolgen aufgespürt, die „verschiedenen Motiven und einer kompletten Phrase“ mehrerer Klaviersonaten Beethovens entsprechen.

„Ich habe keine These, nicht einmal einen Anfangsverdacht für die Ursache der Musik im All“, räumte Birch ein. Aufgrund der statistischen Signifikanz scheide aber eine Variante für ihn aus: „Der Zufall“.

Empfangen und veröffentlicht: 17. Oktober 2016


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