Melderegister Europa

EUropäisches Melderegister: EU verteidigt zentrale Namenserfassung

26. September 2061

Die Agentur zur Verwaltung des EUropäischen Melderegisters (AMEP) hat für 20 Uhr die Veröffentlichung einer neuen showdox angekündigt. „Unsere Präsentation wird die Notwendigkeit des EUropäischen Melderegisters verdeutlichen“, erklärte AMEP-Sprecher Robin Hefti III.

Das EUropäische Meldegesetz verliert seit einigen Monaten die Akzeptanz von EU-Bürgern. In Umfragen erreichte die Ablehnung Werte, die seit neun Jahren nicht mehr ermittelt wurden. Das Gesetz war vor elf Jahren in Kraft getreten. Es war eine der Maßnahmen, die nach den „four 40s“ zur Verhinderung weiterer Terroranschläge beschlossen worden sind.

Demnach muss jeder EU-Bürger eindeutig über seinen Namen identifizierbar sein. Dies wird durch eine fortlaufende Nummer (IDUN) gewährleistet, die für jede Kombination aus Vor- und Nachname nur ein Mal vergeben wird.

Die Angabe eines Personennamens ohne nachfolgende Idun ist seit Ablauf der Übergangsfrist vor acht Jahren weitgehend verboten. So muss beispielsweise in Publikationen der Name einer Person mindestens ein Mal zusammen mit der IDUN („Max Meier IV“) angegeben werden. Die Darstellung der IDUN in römischen Ziffern ist nur bis zur Zahl 6 zulässig.

„Wahlen und weite Bereiche des net-Handels wären ohne IDUN nicht mehr denkbar.“

Nach den jüngsten Datenskandalen hatten Datenschützer auch die AMEP ins Visier genommen. Die EU-Agentur möchte den Fokus daher wieder auf die Vorteile des Gesetzes richten. Um die Bürger von der Notwendigkeit der Namenserfassung zu überzeugen, wurden Ebenen in virtuellen Umgebungen nach dem showdox-Standard produziert. Die Technik erlaubt eine anschauliche Darstellung komplexer Sachverhalte. Auch das timorph-Verfahren, dass Nutzer die Ebenen wie in einen Flow erleben lässt, soll verwendet worden sein.

Hefti betonte, dass es beim EUropäischen Melderegister nicht nur um Kriminalitäts- und Terrorbekämpfung gehe. „Wahlen und weite Bereiche des net-Handels wären ohne IDUN nicht mehr denkbar. Auch Gaming, eSport-Events und nicht zuletzt Bewertungsportale profitieren von der eindeutigen Identifizierung von Personen.“

Empfangen und veröffentlicht: 26. September 2016


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