Deutschlandspiele

14. Deutschland-Spiele: 1,5 Milliarden nEuro Preisgelder

9. September 2061

Mit neuer Rekordbeteiligung sind gestern die 14. Deutschland-Spiele zu Ende gegangen. Die Lennart-Wahl-Stiftung vermeldete 38,5 Millionen Teilnehmer. Damit hat erstmals mehr als die Hälfte aller Deutschen an den Spielen teilgenommen.

Gewinner der diesjährigen Deutschland-Spiele ist das Team „Marienstraße I“ aus Krefeld. Dank zahlreicher Sponsoren konnten insgesamt knapp 1,5 Milliarden nEuro Preisgelder an zehntausend Teams ausgeschüttet werden.

Die Spiele gehen zurück auf eine Initiative des ehemaligen Bundespräsidenten Lennart Wahl II, der wiederum von den kanadischen neighbor games inspiriert wurde. Jährlich treten mehrere hunderttausend Gruppen aus ganz Deutschland gegeneinander an.

„Kinder haben Spaß, Senioren Kontakt und alle anderen frei.“

Jedes Team besteht aus durchschnittlich 40-50 Bewohnern benachbarter Häuserblocks oder ganzer Straßenzüge. Die Spiele mit kreativen, sportlichen und taktischen Elementen finden in freier Natur und virtuellen Umgebungen statt. Schlüssel zum Erfolg ist vor allem der Teamgeist.

Der Leiter des Siegerteams erklärte den Erfolg des Wettbewerbs gestern so: „Kinder haben Spaß, Senioren Kontakt und alle anderen frei.“ Das Interesse an den Deutschland-Spielen hat tatsächlich stark zugenommen, seitdem der erste Wettkampftag, traditionell ein Sonnabend, für alle Teilnehmer ein gesetzlicher Feiertag ist.

Studien bescheinigen den Spielen seit Jahren positive Effekte. Senioren und Singles entkommen ihrer Anonymität. Viele Bekanntschaften werden geknüpft und die Hilfsbereitschaft unter Nachbarn steigt. Nachgewiesen wurden außerdem positive Einflüsse auf die Zahl von Krankheitstagen, vor allem bei Seelenleiden und auf Kriminalitätsraten, da Nachbarn stärker zusammenhalten. Beendet wurden die Spiele wie immer mit vielen Straßenfesten.

Empfangen und veröffentlicht: 9. September 2016


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