Beweise für Außerirdische

Beweise für Aliens? Astronomin warnt vor voreiligen Schlüssen

26. Oktober 2061

Angesichts des Aufsehens, das die musikalischen Strukturen im All weltweit ausgelöst haben, hat sich Michelle Schulz 201 von der Universität Potsdam zu Wort gemeldet. In einem gestern veröffentlichten Interview mit dem Nachrichtenportal „West“ mahnte die Astronomin eine Versachlichung des Themas an.

Sie sehe bereits eine „Vernachlässigung seriöser Forschung zugunsten des unsäglichen Alien-Hypes“. Selbst angesehene Kollegen würden inzwischen „Mutmaßungen über außerirdische Lebensformen adoptieren“ und Beweise für Aliens herbeireden.

„Tun Sie mir bitte einen Gefallen und diskutieren Sie dann bitte über einen Schöpfer und nicht über grüne Männchen“

Hier werde ernsthaft spekuliert, dass eine Spezies ihre Spuren in einem Radius von mehreren Milliarden Lichtjahren verteilt haben soll. „Tun Sie mir bitte einen Gefallen und diskutieren Sie dann bitte über einen Schöpfer und nicht über grüne Männchen“, schlug die überzeugte Atheistin vor. Voreilige Schlüsse, lanciert durch anerkannte Wissenschaftler, seien ein „idealer Nährboden für Verschwörungstheorien“.

In den letzten Tagen sind weitere Passagen klassischer Musik in den Daten dunkler Materie ermittelt worden. Insgesamt elf der Entdeckungen wurden von unabhängigen Autoritäten bestätigt. Entsprechende Meldungen haben ein weltweites Medienereignis ausgelöst. Auch in vielen net-Diskussionen und -Kommentaren wurden die Entdeckungen zum zentralen Thema der letzten Tage.

Empfangen und veröffentlicht: 26. Oktober 2016


Vorherige News: UN-Dringlichkeitssitzung zur Bedrohung durch künstliche Intelligenz und Roboter

Nächste News: Gefahren durch künstliche Intelligenz: Resolution im UN-Sicherheitsrat